Fachgruppe Deutsch |
|
| Frau Brandtner | Deutsch, Französisch, Kunst |
| Herr Buttler | Deutsch, Geschichte |
| Frau Dahling | Deutsch, Latein |
| Frau Deppe | Deutsch, Geschichte |
| Frau Diers | Deutsch, Geschichte, ev. Religion, Darstellendes Spiel |
| Herr Hübner | Deutsch, Geschichte |
| Frau Jacob | Deutsch, Politik und Wirtschaft |
| Herr Juraschek | Deutsch, Geschichte |
| Frau Knabe | Deutsch, Kunst, Werte und Normen |
| Frau Kronacher | Deutsch, Englisch |
| Herr Kruse | Deutsch, Englisch, Geschichte |
| Frau Kuhl | Deutsch, Latein |
| Herr Misura | Deutsch, Erdkunde |
| Herr Nuss | Deutsch, Geschichte |
| Frau Pach | Deutsch, Biologie |
| Herr Pihet | Deutsch, Französisch |
| Frau Stuke | Deutsch, Kunst |
| Frau Wiesehan (Fachobfrau) | Deutsch, Mathematik |
| Frau Wrede | Deutsch, kath. Religion |
Referendare |
|
| Frau Schmidt | Deutsch, kath. Religion |
Schulinternes Curriculum |
| Formalia im Fach Deutsch |
| Schulcurriculum Sek I |
| Schulcurriculum Einführungsphase |
"Unermeßlichen Einfluß auf die ganze menschliche Entwicklung eines Volkes hat die Beschaffenheit der Sprache."
Johann Gottlieb Fichte (1762-1814)
Deutschunterricht am Gymnasium Himmelsthür
Derzeit unterrichten 12 Lehrerinnen und 8 Lehrer sowie 1 Referendarin das Fach Deutsch am Gymnasium Himmelsthür.
Die Fachgruppe Deutsch wird geleitet von Frau Wiesehan.
Der Deutschunterricht findet in den Jahrgängen 5 bis 8 vierstündig und in Klasse 9 bis 10 derzeit dreistündig statt. Die 11. Klasse ist die Einführungsphase in die Oberstufe und bereitet auf die Qualifikationsphase (Oberstufe: Jahrgang 12 und 13) vor. In der Einführungsphase wird Deutsch dreistündig, in der Qualifikationsphase dreistündig auf grundlegendem und fünfstündig auf erhöhtem Anforderungsniveau bis zum Abitur unterrichtet.
Im Rahmen des Deutschunterrichts nehmen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Himmelsthür an Vorlesewettbewerben, Balladenwettbewerben, Autorenlesungen, Juliusclub und Theaterbesuchen teil.
1. Deutsch kann doch jeder! ... Sinn und Ziele des Deutschunterrichts
Deutsch ist ein Fach, das dem Namen nach allzu schnell als anspruchslos und unerheblich erscheinen mag. Denn Deutsch kann schließlich – so hört man es zumindest immer wieder – eigentlich jeder.
Aber hinter dem Sammelbegriff Deutsch verbirgt sich eine Fülle von Inhalten und Kenntnissen, von Methoden und Strategien, von Texten und Medien, so dass das Fach zu Recht einen Anspruch darauf erhebt, einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung und Persönlichkeitsentfaltung junger Menschen zu leisten. Die Vielfalt der Textsorten und die Vielfalt der Herangehensweisen machen es möglich, Fähigkeiten des Verstehens und Verständigens auf verschiedenen Ebenen zu entwickeln und zu fördern:
=> Kommunikation und Argumentation befähigt zum Perspektivwechsel, zum Abwägen von Handlungsmöglichkeiten und Wertentscheidungen und ermöglich ein angemessenes Ausdrucksvermögen.
- Literarische Texte helfen in der Auseinandersetzung mit fremden oder anderen Welt- und Menschenbildern eigene Positionen und Werte zu gewinnen und zu begründen.
- Pragmatische Texte wie Reden, Nachrichten, Kommentare, Internetbeiträge bereiten hingegen auf eine aktive Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Diskursen vor, schärfen die kritische Reflexion und die Fähigkeit zu einer argumentativen Auseinandersetzung.
=> Arbeitstechniken und Methoden zur Texterschließung und -erörterung fördern das Verstehen und Verständigen bis zum Abitur und sind auch fachübergreifend relevant.
=> Lesen ermöglicht eine persönliche Bereicherung und ist identitätsbildend.
2. Kompetenzbereiche des Faches
Sprechen und Zuhören
„Das Wort gehört zur Hälfte dem, welcher spricht, und zur Hälfte dem, welcher hört.“ (Michel de Montaigne)
=> Meinungsbeiträge sollen im Deutschunterricht begründet sowie sprachlich angemessen und grammatikalisch korrekt gestaltet sein und einen klaren Bezug zum Thema aufweisen.
=> Bei der Fähigkeit des Zuhörens geht es um eine (kritische und begründete) Einschätzung des Gesagten, deutliche Bezugnahme auf oder Abgrenzung von Diskussionsbeiträgen, um Fragen (auch Nach- und Hinterfragen), um Überprüfen, um Abwägen der Beiträge.
=> Dazu gehört auch das szenische Spiel als Umsetzung literarischer Textvorlagen.
Schreiben
„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ (Mark Twain)
=> Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung gehören als Grundfähigkeiten dazu.
=> Kreatives und produktives Schreiben ermöglicht das Füllen von Leerstellen in literarischen Texten, Perspektivwechsel oder eigene literarische Versuche.
=> Verschriftlichung von Textanalysen und erörternde Auseinandersetzung, die ein methodisch planvolles Vorgehen erfordern.
=> Gestalten von Sachtexten wie Leserbriefen, Rezensionen, Reden erfordern die Kenntnis von Aufbau und Besonderheiten der Textsorten.
=> Die Überarbeitung eigener und fremder Texte nach bekannten Kriterien, einer angemessenen Stilebene wie auch der korrekten Fachterminologie gehört folgerichtig dazu.
Sicher gehört die Rechtschreibung zu einer der Grundfähigkeiten, die im Deutschunterricht erworben werden soll, denn diese ist nicht zuletzt im Berufsleben ein Aushängeschild der eigenen Fähigkeiten (spätestens nämlich bei der Zeichensetzung kapituliert ein Rechtschreibprogramm und ist das Wissen des Schreibenden gefragt).
Aber Schreiben im Deutschunterricht meint über das Setzen von Buchstaben und Zeichen hinaus auf der einen Seite auch das kreative und produktive Schreiben, wenn es beispielsweise um das Füllen von Leerstellen in literarischen Texten, Perspektivwechsel oder eigene literarische Versuche geht, auf der anderen um das methodisch planvolle Verschriftlichen von Textanalysen oder von erörternden Auseinandersetzungen mit Problemfragen und nicht zuletzt um das Gestalten von Sachtexten wie Leserbriefen, Rezensionen und sogar Reden. Damit all dies gelingen kann, muss der Schreibende auf die Kenntnis von Aufbau und Besonderheiten der unterschiedlichen Textprodukte zurückgreifen und ihre Kriterien bei der eigenen Gestaltung anlegen und überprüfen können. Eine Überarbeitung eigener und fremder Texte nach bekannten Kriterien gehört also dazu. Dabei erweist sich eine Treffsicherheit in der Begriffswahl und in der angemessenen Wahl der sogenannten Stilebene sowie eine Berücksichtigung der Fachterminologie und textsortenspezifischer Kriterien unablässige Voraussetzung.
Schreiben setzt also – wie das Sprechen – Denken voraus!
Lesen – mit Texten und Medien umgehen
„Lesen ist gelenktes Schaffen.“ (Jean-Paul Sartre)
Lesen bedeutet
- die Anwendung von Lesestrategien zur Gliederung von Texten und zum Erschließen argumentativer und logischer Zusammenhänge, aber auch ein vertieftes Verstehen der Textinhalte.
- der (kritische) Umgang mit Texten und Medien sowie deren Analyse und kritische Bewertung und umfasst nicht nur literarische und pragmatische Texte, sondern auch Medienprodukte wie Diagramme, Internetbeiträge, Reportagen, Nachrichten, Filme.
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und richtig schreiben
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (Ludwig Wittgenstein)
=> Sprache ist im Deutschunterricht gleichermaßen Medium und Gegenstand, d.h. wir beschäftigen uns mit sprachlichen Texten aller Art und nutzen dazu selbst die Sprache, um diese Texte anderer zu beschreiben, zu analysieren und zu bewerten.
=> Kenntnisse des Sprachsystems in Bezug auf Grammatik, sprachliche Besonderheiten, Vielfalt der Sprache, Entwicklung der Sprache und rhetorische Stilmittel verdeutlichen die Funktion von Sprache und ermöglichen erst eine Textanalyse.
Zum Weiterlesen...
Texte deutscher Autoren - online
http://gutenberg.spiegel.de/
Stadttheater
http://www.tfn-online.de/
Bibliotheken
http://www.hildesheim.de/staticsite/staticsite.php?menuid=435&topmenu=435
http://www.uni-hildesheim.de/de/bibliothek.htm
Über unsere Sprache („Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ und andere Glossen)
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,267725,00.html



