Am Montag, den 23.02.2026 war es wieder so weit: Im Obergeschoss unserer Mensa trafen sich die besten einer jeden siebten Klasse mit ihren Deutschlehrern und der Fachobfrau für das Fach „Deutsch“, Frau Wiesehan, zum jährlichen Balladenwettbewerb.
Alle hatten schon in ihren Klassen den Einzelwettbewerb oder den Gruppenwettbewerb gewonnen. Dabei geht es darum, wer am besten eine Ballade rezitiert, also diese auswendig und gut betont den anderen vorträgt. Damit ist es aber nicht getan, es kommt auch darauf an, den Vortrag durch Mimik und Gestik und auch durch darstellendes Spiel zu untermalen, so dass der Vortrag besonders lebhaft und dramatisch wird. Und es waren wirklich spannende und mitreißende Balladenvorträge, die die Zuschauer und die Jury zu hören und zu sehen bekamen. Das vorgestellte Repertoire umfasste etwa im Gruppenwettbewerb, bei dem zwei Kandidaten zusammen eine Ballade vortragen, neben „Der Knabe im Moor“ oder „Die Brück‘ am Tay“ auch die Ballade „Der Reiter und der Bodensee“. Den Preis je eines Kinogutscheins, die alle dankenswerterweise der Förderverein des Gymnasium Himmelsthür zur Verfügung gestellt hat, konnten hier Ida Borchers und Mila Wagner erringen, die eine sehr spannende Version der Ballade „Die Goldgräber“ darboten, die fast schon Kino war.
Im Einzelwettbewerb ging es extrem eng zu: Hier wurden die Ballade „Der Handschuh“, zweimal der „Zauberlehrling“ und die moderne Ballade „Der Maulwurf muss weg“ vorgetragen. Letztlich setzte sich dabei Kjell Mühe mit der Ballade „Der Maulwurf muss weg“ durch und gewann ebenfalls einen Kinobesuch. Alle Vortragenden bekamen von der Fachobfrau Urkunden über ihre erfolgreiche Teilnahme am Balladenwettbewerb überreicht und sind sicher um eine spannende, anregende Erfahrung reicher:
Balladen können großes Kino sein!
J. Buttler



