Kluge Klassen bleiben rauchfrei

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Foto © Günter

August 2009
Die bundesweite Kampagne „Be Smart – Don’t Start“ meldet Erfolge auch aus Hildesheim (kd). | HAZ 28.08.2009
Fotos/Umfrage: Degirmenci

Die Sieger des Wettbewerbs für rauchfreie Schulklassen stehen fest. „BeSmart – Don’t Start“ heißt die Kampagne und will die Schüler über die gesundheitlichen Schäden des Rauchens aufklären und den Einstieg verhindern. Hildesheimer Schulen sind auch dabei. Wer klug sein will, sollte erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen.
Das Motto der Kampagne „Be Smart – Don‘t Start“ findet weitgehenden Zuspruch bei den teilnehmenden Klassen. Diese müssen mindestens 90 Prozent rauchfrei sein, um am Wettbewerb teilzunehmen.
Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord aus Kiel, gefördert von Bund, EU und Krankenkassen) will die Schüler über die gesundheitlichen Schäden durch das Rauchen informieren und zeigen, welche Konsequenzen rauchen hat. Der Einstieg soll verhindert werden. Ferner werden Ausstiegshilfen geboten. Dazu gibt es das Angebot „Just be smokefree“, ein weiteres Programm des IFT-Nord.

Beim Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ haben die Schüler einen Rauchvertrag unterschrieben. Sie lernen mit realen Situationen umzugehen und eine angebotene Zigarette abzulehnen. Man soll eben dazu stehen, Nichtraucher zu sein. Rauchfrei bleiben lautet die Devise. Jede Woche werden die Schüler befragt, ob sie geraucht haben. Einmal dürfen mehr als zehn Prozent der Schüler rauchen, beim zweiten Mal scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus.

Die Klasse 6b des Gymnasiums in Himmelsthür ist rauchfrei geblieben.
Im Opernhaus Hannover wurde als Preis eine Milch-shake-Party verliehen. Statt gefährlichen Qualm gibt es gesunde Getränke. Die Schüler freuen sich darauf ihre eigenen Milchshakes zu mischenund zu trinken.

Die Klasse 9d des Gymnasiums in Himmelsthür hat eine Besichtigung im Radio FFN gewonnen und darf einen Beitrag senden. Ebenfalls rauchfrei ist die Klasse 8 L2 des Gymnasiums Andreanum geblieben. Die Klasse 7d der integrierten Gesamtschule Schaumburg hat als Preis einen Tag in Hildesheim verbracht und unter anderem das Rathaus und das Knochenhaueramtshaus besichtigt.
Renate Will, Lehrerin im Gymnasiumin Himmelsthür freut sich auf den nächsten Wettbewerb, der am 16. November beginnt.
Die Schüler haben sich fest vorgenommen, weiter rauchfrei zubleiben.

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Lars Malte Wichmann, 11, aus Sorsum:

Der Wettbewerb war klasse. Bei einem Quiz haben wir viel gelernt und wurden jede Woche abgefragt, ob wir geraucht haben. Wir haben gesehen, dass die Leute, die Tabak pflücken, unter schlechten Umständen arbeiten. Das finde ich nicht gut.
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Kira Bornemann, 12, aus Diekholzen:

Der Zusammenhalt in unserer Gruppe war gut. Es hat Spaß gemacht im Team zu arbeiten. Der Wettbewerb hat mir gezeigt, dass man später nicht anfangen sollte zu rauchen. Ich finde rauchen dumm, weil es viel Geld kostet und nicht gesund ist.
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Antonia Vornkahl, 11, aus Diekholzen:

Ich finde die Aktion gut, damit man nicht anfängt zu rauchen. Wenn man sich jede Woche das Geld für die Zigaretten sparen würde, könnte man in zehn Jahren ein Einfamilienhaus kaufen. Deshalb denke ich, dass Rauchen Verschwendung ist.
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Julian Tipton, 11, aus Neuhof:

Ich habe erst gar nicht mit Rauchen angefangen, weil es schädlich ist. Rauchen ist nicht gut für den Körper und kostet viel Geld. Am „Be Smart“- Wettbewerb habe ich teilgenommen, damit auch andere nicht mit dem Rauchen anfangen. Ich finde rauchen unnötig.
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Celina Schulz, 12, aus Himmelsthür:

Wir waren im Opernhaus, wo die Preisverleihung war und wir die Milchshake-Party gewonnen haben. Rauchen gefährdet unsere Mitmenschen. Ich war mal im Krankenhaus, wo draußen viel geraucht wurde. Das hat mir gar nicht gefallen.
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Annika Tolle, 11, aus Diekholzen:

Mir ist wichtig, dass andere mit dem Rauchen nicht anfangen. Außerdem haben wir durch den Wettbewerb gelernt, dass wir nicht rauchen sollen und dass Rauchen schädlich ist.