„Aus Himmelsthür in die Welt“

„Aus Himmelsthür in die Welt“ – das kann bis Israel sein
Das Gymnasium Himmelsthür feiert sein 40-jähriges Bestehen
– mit Konzert, Schulfest und einem eigenen Musical

Von Peter Hartmann | HAZ vom 3.7.2008

Ganz im Stil der 60er: Himmelsthürer Gymnasiasten freuen sich auf ihr Fest.
Foto: P. Hartmann


Himmelsthür (ph). Festwoche und Sporttag, interessante Vorträge und ein Musical: Das Gymnasium Himmelsthür feiert sein 40-jähriges Bestehen. Der erste Teil ist diese Woche und endet am Sonnabend mit einem Schulfest. Nicht nur die Himmelsthürer sind eingeladen.
Das Plakat sieht aus wie Flower Power, und das ist Absicht: Im Sommer 1968 wurde das Gymnasium des Landkreises gegründet, aus kleinsten Anfängen wurde es zu einer Schule von inzwischen 1300 Schülern. Da der Gründungstag mitten in den Ferien liegt, haben der Organisator Georg Lauter und seine Mitstreiter das Jubiläum zweigeteilt. In dieser Woche gibt es nach dem Sporttag eine Projektwoche zum Thema „Von Himmelsthür in die Welt“.
Frühere Schüler berichten den heutigen, was sie mit dem in Himmelsthür erworbenen Abitur angestellt haben. Die Bandbreite ist weit und reicht von der Architektin, die heute in Israel arbeitet, über Akademiker in Dänemark bis zu Ehemaligen, die es nach Südafrika verschlagen hat.

Für die breite Öffentlichkeit interessant ist das Jubiläumskonzert am Donnerstag um 18 Uhr im Schulforum. Da spielen die Bands „HiSociety“, „Die rockt“ und „Die schrägen Typen“, aber auch der Bläserkreis wird zu hören und Tanz zu sehen sein. Musik und Tanz bietet das Musical „Leben im All“, aus dem Ausschnitte zu erleben sind.

Die eigentliche Premiere des Musicals ist am Sonnabend um 10.30 und um 14 Uhr in der Aula im Rahmen des ganztägigen Schulfestes. Da werden Ergebnisse aus der Projektwoche vorgestellt (das Reporterteam hat sich vorher in der HAZ-Redaktion informiert, wie man das macht), es gibt Sportaktionen, Tanz und vieles mehr. Auch die „Bildungs-Box“, entstanden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule HAWK, wird offiziell eingeweiht. Essen und Trinken werden geboten, und es gibt einen Treffpunkt für die Ehemaligen.

Der zweite Teil wird nach den Ferien begangen. Es gibt Vorträge ehemaliger Schüler, die zum Beispiel die Energie der Zukunft, Einblicke in das Nervensystem und Mathematik und Umwelt vorstellen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst am Freitag, 5. September, und einem anschließenden offiziellen Festakt geht die 40-Jahr-Feier zu Ende. Am gleichen Tag abends schließt ein Jubiläumsball im „Berghölzchen“ das Mammut-Schulfest ab.