Himmelsthür (ska). Zwischen Spinnweben und Elchköpfen machten drei Mädchen auf einem Dachboden eine aufregende Entdeckung und begaben sich auf „Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine“. Die 5. und 6. Klassen des Gymnasiums Himmelsthür präsentierten unter der Leitung von Elisabeth Rolf ein Pop-Musical im bis auf den letzten Platz besetzten Pausenraum. Unzählige Helfer und Darsteller ließen das Projekt zum Erfolg werden.
„Timi“, die Zeitmaschine, abwechselnd gespielt von Lena Bernhard und Celina Schober, beamte die drei Freundinnen (Melanie Doppa, Tanja Monorfalvi und Eliza Ruppert) zunächst in die Zukunft. Hier mussten sie einsehen, dass Marsmenschen über 500 Jahre alt werden und tatsächlich grün sind. Die nächste Station führte die Mädchen zu den Cowboys in den Wilden Westen. Einer von ihnen wunderte sich allerdings, wie er auf einem Dachboden wohl Kühe fangen soll. Ein kräftiger Schluck aus der Whiskey-Flasche und ein knisterndes Lagerfeuer lenkten ihn jedoch von diesem Problem ab.
Nachdem die Mädchen wieder und wieder am Rad der Zeitmaschine gedreht hatten und mit Hilfe des Publikums die Antriebsformel verlauten ließen, bevölkerten Hexen, ein trauriger Clown und sogar der griechische Arzt Hippokrates die Bühne. Vom alten Griechenland zurück in die Zukunft, bewiesen moderne Roboter ihr Vermögen aus dem 12-jährigen Björn einen 52-jährigen Mann mit Albert-Einstein-Frisur, Sonnenbrille und Bierbauch zu machen. Zum Glück gelang ihnen auch die Umkehroperation.
„Das Besondere an dem Musical ist, dass alle Darsteller auf der Bühne aus dem Chor rekrutiert sind“, erklärte Elisabeth Rolf. Eine Aufgabe, die viel Aufmerksamkeit forderte, denn die Darsteller mussten sich nach ihrem Part immer wieder in den Chor eingliedern, während andere Sänger schnell und unauffällig zu ihrem Einsatz auf die Bühne huschten. Die jungen Musiker der Band unter Leitung von Thomas Schonebeck hatten es da etwas leichter. Sie durften sich während des einstündigen Stückes voll und ganz auf ihre Instrumente konzentrieren. |