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Das Gymnasium Himmelsthür hat in diesem Jahr die Gestaltung der Öffentlichen Gedenkstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Mahnung und Versöhnung am Sonntag, dem 19.11.2006, in der Rathaushalle übernommen. Beteiligt waren der Chor „High Society“ sowie Schüler und Schülerinnen der Geschichtskurse des 12. Jahrgangs.
Im Rahmen des Kurses „Die deutsche Außenpolitik 1914 – 1945“ haben sich die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs am Gymnasium Himmelsthür zu Beginn des Halbjahres mit dem 1. Weltkrieg als der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ beschäftigt und für die heutige Gedenkstunde Texte ausgewählt, die ein Schlaglicht werfen
- auf das Denken, das zum 1. Weltkrieg geführt hat,
- auf das Schicksal und die Leiden der Soldaten und ihrer Familien,
- auf Zeugnisse der Mitmenschlichkeit gegenüber den Soldaten der anderen Seite
und auf die Sehnsucht der Menschen nach Frieden und einem Neuanfang.
Einen besonderen Fund stellten hierbei die Feldpostkarten des Landsturmmanns August Meier dar, der zwei Wochen nach seiner letzten Karte im August 1916 an der Ostfront gefallen ist.
Programm
Musik
Shalom chaverim (Chor des Gymnasiums Himmelsthür; Leitung: Herr Blecker)
Lesungen
„Paul“ – Aus einem Lesebuch für die 5. Klasse
Erich Maria Remarque, „Im Westen nichts Neues“
Musik
Ya´ase shalom, Lied aus dem Kaddisch (Chor des Gymnasiums Himmelsthür)
Lesungen
Artur Titius, „Unser Krieg“
Briefe des Landsturmmanns August Meier aus dem Krieg (Sommer 1916)
Hermann Hesse, „Dann dem Frieden entgegen“
Musik
Bless the Lord, Gospel (Chor des Gymnasiums Himmelsthür)
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