„Leben im Bombenkrieg“

Wettbewerbsteilnahme der Klasse 10le zum Thema
„Leben im Bombenkrieg“
Die Klasse 10L/E hat im Herbst 2004 an dem Geschichtswettbewerb „Leben im Bombenkrieg“ teilgenommen. Als erstes haben wir die Klasse in verschiedene Gruppen eingeteilt, welche sich danach mit den folgenden Themen beschäftigten.

Zeitzeugenbefragung
Archivbesuch
Hinweise auf Bunkeranlagen
Wie und warum kam es dazu?
Situation der Zwangsarbeiter im Bombenkrieg
Sprachliche Überarbeitung

Damit die Gruppen sich besser in die Zeit hineinversetzen konnten, gingen wir am 27.10.04 mit anderen Klassen in den Film „Der Untergang“, welcher von den letzten Kriegstagen Hitlers in Berlin berichtete.
Nach dem Film diskutierten wir mit unserem Geschichtslehrer, Herrn Buttler, über die Darstellung der einzelnen Personen des Films.
Am 28.10.04 besuchte unsere Klasse das Stadtarchiv Hildesheims, um die Gruppen, die dort Nachforschungen anstellen sollten, mit dem Archiv vertraut zu machen, damit sie sich auch alleine zurechtfinden können. Dort wurden wir erst einmal von dem Archivleiter aufgeklärt, um was für Materialien es sich handelt und wo diese aus den verschiedenen Jahrhunderten zu finden sind. Danach starteten wir einen Rundgang, in dem uns mehrere Jahrhundert alte Schriftstücke und Lagerungsräume gezeigt wurden.
Parallel dazu hielt im Geschichtsunterricht eine Gruppe ihr Referat zum Thema „Der Bombenkrieg“, das uns die nötigen Informationen zu der Zeit lieferte.

Am 8.11.04 bekam unsere Klasse Besuch von zwei Zeitzeugen (Fr. Elisabeth Ossenkopp und Herrn Hans-Herrmann Pröve), die uns über die Bombenangriffe auf Hildesheim berichteten.

In den zwei Stunden erzählten sie uns erst ihre persönlichen Erlebnisse aus dieser Zeit, insbesondere vom 22.3.1945, dem Tag des Bombeninfernos in Hildesheim.

Anschließend blieb uns noch Gelegenheit, ihnen Fragen zu stellen, die einerseits aus dem eigenen Interesse und andererseits aus dem Unterricht stammten. Aus diesen Berichten konnten wir viel über die damalige Situation erfahren.
Somit hoffen wir, dass es uns leichter fallen wird uns mit dem Wettbewerb auseinander zu setzen.

[Berit Hupke, Linda Müller, Julia Faßbender und Christina Salland]

Abschließender Projektbericht zur Wettbewerbsteilnahme der Klasse 10 le des Gymnasiums Himmelsthür zum Thema „Leben im Bombenkrieg in Hildesheim“

Als erstes haben wir über das Thema gesprochen und uns entschieden über unsere Stadt, Hildeheim, zu arbeiten, weil Hildesheim im Zweiten Weltkrieg sehr stark zerstört wurde.
Um uns intensiv mit dem Thema des Wettbewerbs zu beschäftigen, haben wir die Klasse in verschiedene Gruppen eingeteilt. Folgende Themen haben die Gruppen dann erarbeitet:

Wie und warum kam es zu den Luftangriffen auf Hildesheim?
Zeitzeugenbefragung
Alltagsleben in und nach dem Bombenkrieg
Hinweise auf Bunkeranlagen
Maßnahmen der Verwaltung

Zuletzt wurden alle Berichte von einer weiteren Gruppe sprachlich überarbeitet. Außerdem haben wir drei Karten angefertigt, auf denen der Zerstörungsgrad dreier Hauptangriffe zu sehen ist. Damit die Gruppen sich besser in die Stimmung der Zeit einarbeiten konnten, gingen wir am 27.10.04 zusammen mit anderen Klassen in den Film „Der Untergang“, welcher von den letzten Kriegstagen Hitlers in Berlin berichtete. Auch ein informatives Referat zweier Schüler zum Thema „Der Zweite Weltkrieg und der Bombenkrieg“ erleichterte uns den Einstieg.

Da einige Gruppen, wie z.B. Hinweise auf Bunkeranlagen und das Alltagsleben sowie Maßnahmen der Verwaltung, auf das Hildesheimer Archiv angewiesen waren, besuchte die ganze Klasse dieses am 28.10.04, damit sie sich mit diesem vertraut machen und auch alleine zurechtfinden konnten. Dort wurden wir erst einmal von einem Archivmitarbeiter aufgeklärt, um was für Materialien, die dort gelagert werden, es sich handelt und wo diese aus den verschiedenen Jahrhunderten zu finden sind.
Danach starteten wir einen Rundgang, in dem uns mehrere Jahrhunderte alte Schriftstücke und Lagerungsräume gezeigt wurden.

Am 08.11.04 bekam unsere Klasse Besuch von zwei Zeitzeugen, die den Bombenangriff auf Hildesheim miterlebten. In ihrem zweistündigen Aufenthalt erzählten sie uns erst ihre persönlichen Erlebnisse aus dieser Zeit, insbesondere vom 22.3.1945, dem Tag des Bombeninfernos in Hildesheim. Anschließend blieb uns noch Gelegenheit ihnen Fragen zu stellen, die einerseits aus dem eigenen Interesse und andererseits aus dem Unterricht stammten. Aus diesen Berichten konnten wir viel über die damalige Situation erfahren.
Auch die Gruppe, die die Aufgabe hatte, wichtige Informationen von Zeitzeugen zu erlangen, brachte uns, durch eigenständige Befragungen von Verwandten und anderen Zeugen, neue, interessante Erkenntnisse. Zwei der Interviews haben wir in den Bericht aufgenommen; ein in der Zeitung des Stadtarchivs abgedruckter Bericht musste aus Platzgründen gestrichen werden.

In der letzten Phase haben wir vor allem mit der Organisation der verschiedenen Berichte und Artikel zu tun gehabt. Ein Problem war der Umfang von nur 8 Seiten. So mussten wir auswählen, was wir in die Mappe nehmen wollten.
Insgesamt haben wir durch das Projekt einen guten Einblick in das Leben der Bewohner Hildesheims zur Zeit des Bombenkrieges erhalten.

Die Ergebnisse des Projektes könnt ihr euch HIER als Pdf-datei downloaden.