fachbereich französisch


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Kleines Sprachenfest

Besondere Aktivitäten

Soiree francaise 2008 Soiree francaise 2006 Soiree francaise 2005 Francemobil 2007

Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6/7

Die Fachgruppe Französisch:

Janina Lotze [Fachobfrau] (Französisch/Englisch)
Astrid Bödecker (Französisch/Englisch)
Dieter Buschau (Französisch /Spanisch/Englisch)
Wolfgang Plünnecke (Französisch/ Geschichte)
Klaus Proksch (Französisch/Spanisch)

Lehrwerke:

- ab Klasse 6 Découvertes neu, Klett
- ab Klasse 7 Découvertes, Klett

Französisch – fit für Europa
Gute Gründe für Französisch als zweite Fremdsprache:

- 160 Millionen Menschen sprechen weltweit Französisch.
- Französisch ist die Sprache unseres Nachbarlandes Frankreich, das sowohl wichtigster Partner im europäischen Einigungsprozess als auch unser größter Handelspartner ist.
- Im Rahmen der europäischen Union ist Französisch neben Englisch wichtigste Verhandlungs- und Publikationssprache aller europäischen Institutionen.
Schüler und Schülerinnen mit Französischkenntnissen haben also europaweit deutlich bessere Berufschancen.
- In der heutigen Berufswelt werden für höher qualifizierte Posten mindestens zwei Fremdsprachen erwartet. Neben Französisch bietet das Gymnasium Himmelsthür als weitere romanische Sprache Spanisch schon ab Klasse 7 an.
- Der frühe Beginn des Französischunterrichts ab Klasse 6 erleichtert es Schülerinnen und Schülern, altersgemäß spontan, unbefangen und neugierig an die neue Fremdsprache heranzugehen. Ihre Freude am Imitieren und Experimentieren wird im modernen handlungsorientierten Französischunterricht positiv genutzt und gefördert.

Das Gymnasium Himmelsthür bietet modernen Französischunterricht durch Arbeit mit Lernsoftware im PC-Raum der Schule, Tandemübungen, Stationenlernen, Freiarbeitsmaterial und Internetrecherchen.
- Französisch ist nicht schwerer zu erlernen als andere Sprachen. Als „lateinische“ Sprache ist sie sehr klar strukturiert und systematisch.
- Französisch öffnet schon den jungen Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums Himmelsthür die Tür nach Europa:
- Die außerschulische Sprachprüfung DELF ab Kl. 9 gibt Schülern frühzeitig eine positive Bestätigung ihrer erworbenen Fähigkeiten. Die erworbenen Bausteine von DELF bringen außerdem deutliche Pluspunkte bei Bewerbungen innerhalb und außerhalb Deutschlands.
- Französisch als zweite Fremdsprache, ergänzt durch Spanisch schon ab Klasse 7 und später ab Klasse 10/11 machen – FIT FÜR EUROPA!

Methodenvielfalt und Praxisbezug des Französischunterrichts

Der Französischunterricht ab Klasse 6 greift viele Methoden des frühen Englischunterrichts wieder auf, festigt sie im Lehrwerksdurchgang und bereitet den Erwerb weiterer Fremdsprachen vor. Das Gymnasium Himmelsthür arbeitet eng mit den Grundschulen im Einzugsgebiet zusammen, um die Schülerinnen und Schüler methodisch auf Mehrsprachigkeit vorzubereiten.

In der 6. Klasse werden verstärkt Sprachspiele und Lieder eingesetzt, um den Kindern einen spielerischen und spontanen Zugang zur neuen Sprache zu ermöglichen. Das neue Lehrwerk Découvertes bietet außerdem ein intensives Methodentraining an, das sehr konkret an die einzelnen Etappen des Spracherwerbs angebunden ist und den Schülern positive Rückmeldungen zum jeweiligen individuellen Lernfortschritt gibt. Die Schülerinnen und Schüler erwerben in Rollenspielen eine immer größere Sprechfähigkeit zur Bewältigung von Alltagssituationen wie zum Beispiel Einkauf, Begegnungen im Urlaub, Erfragen des Weges, Bitte um Auskünfte und Vorstellen der eigenen Person. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler von Anfang an nach internationalen Standards gefördert und können sich ab Klasse 9 in einer AG auf die Zertifikatsprüfung DELF vorbereiten.

Um den Schülerinnen und Schülern ihre sprachlichen Fortschritte bewusst zu machen und sie zu ermutigen, kreativ mit Sprache umzugehen, arbeiten sie mit einem selbstgestalteten MOI-Heft, das sie durch den Sprachlehrgang von Klasse 6/7 bis 9/10 begleitet. Neben dem Einsatz der lehrwerkbegleitenden Lernsoftware im Computerraum und vielfältigem Hörmaterial werden die Schülerinnen und Schüler auch mit weiteren Methoden wie zum Beispiel Stationenlernen vertraut gemacht, die besonders geeignet sind, selbständiges Arbeiten im individuellen Lerntempo zu fördern. Der Sprachlehrgang wird wiederholt durch Projektarbeit verstärkt.

Beispiel Projektarbeit:

La mode
Voilà la mode-choc pour le jeune
homme très branché et hypercool.

Attention les filles, il drague …

Authentizität des Materials

Neben der Lehrwerksarbeit wird im weiteren Verlauf des Sprachlehrgangs sehr viel Wert gelegt auf den Einsatz von möglichst authentischem, aktuellen Material. Dazu gehört der Einbezug des Internets, das Lesen und Bearbeiten von Pressetexten, Werbung und Wetterberichten, aktuellen Jugendbüchern und Comics, Filmanalysen, klassischen und aktuellen Chansons, französischem Rap, Hiphop etc.

E-Mail-Kontakte zu französischen Schülern ergänzen die Unterrichtsarbeit und schaffen reale Kommunikationssituationen.


 

Sprachliche Aktivitäten über den Unterricht hinaus

Teilnahme am Wettbewerb moderne Fremdsprachen
AG zum Erwerb des international anerkannten Sprachzertifikats DELF und DALF
Besuch der Cinéfête (Präsentation sehenswerter, meist preisgekrönter französischer Filme im Original)
Oberstufe: Besuch von Theateraufführungen in französischer Sprache
langfristig: Aufbau eines Schüleraustausches mit Frankreich (z.Zt. Teilnahme am Städteaustausch Hildesheim – Angoulême möglich) Einbezug der Schulgemeinschaft und der Eltern
Soirée française für die Eltern: Termin vor oder nach den Osterferien (s. Ankündigung auf der Homepage und im Terminplaner der Schule), die F-Klassen präsentieren sich in vielfältiger Weise (kleine Theatervorführungen, Sketche, Lieder o.ä.)
gemeinsame Aktivitäten der F-Klassen in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen, wie z.B. ein virtueller Besuch in der Rue Daguerre, das gegenseitige Präsentieren von einstudierten Texten
jährliches Kleines Sprachenfest der Schule, bei dem am Ende des Schuljahres alle Sprachen Ergebnisse des Schuljahres vorführen.

Was ist eigentlich DELF?

DELF ist ein international anerkanntes Sprachendiplom des französischen Staates, das z.B. bei Bewerbungen als zusätzlicher Qualifikationspluspunkt vorgezeigt werden kann. Allgemein hat DELF gar nichts mit der Schule zu tun. Es ist eine eigenständige Prüfung, die aus vier Einzelteste besteht, die je nach Lernerfolg in bestimmten Abständen (halb- oder ganzjährig) durchgeführt werden können.

Wie und wo lerne ich für DELF?
An unserer Schule wird neben dem normalen Französischunterricht, der natürlich die Grundlage für eine solche Prüfung ist, auch eine DELF-AG angeboten. Alle Schüler ab dem 10. Jahrgang und besonders leistungsstarke Schüler ab dem 9. Jahrgang können an dieser AG teilnehmen. Man sollte sich den Unterricht in der DELF-AG aber nicht wie den normalen Unterricht vorstellen. Wir arbeiten in Kleingruppen, sprechen viel freier als im Unterricht und essen teilweise auch zusammen oder besuchen verschiedene französische Veranstaltungen. Natürlich steht dabei immer noch das Lernen im Vordergrund.

Wo mache ich meine DELF Prüfungen?
In Deutschland wird die Organisation, die in Frankreich für das DELF-Diplom zuständig ist, durch die Volkshochschulen vertreten. So kann man an jeder Volkshochschule an festgelegten Terminen geprüft werden.

Wie läuft so eine Prüfung ab?
In der Prüfung wird genau das abgefragt, worauf man in der DELF-AG vorbereitet wurde. So stehen neben freiem Sprechen mit einer/einem echten Französin/ Franzosen noch Text-, Hörverständnis und kreatives Schreiben auf dem Prüfungsplan. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass sich so eine Prüfung viel schlimmer anhört, als sie im Endeffekt ist.

Wie melde ich mich für die DELF-AG an?
Am besten sprecht ihr euren Französischlehrer an. Sie/Er kann dann einschätzen, ob eine Teilnahme an den DELF-Prüfungen schon für sinnvoll erachtet werden kann. Die AG ist wie jede andere AG auch in der AG-Leiste ausgeschrieben.
[ Iljana Weiß & Christopher Bosum, 11c ]

Moi-Heft

Vom Beginn des Sprachlehrgangs Französisch an begleitet das selbstgestaltete MOI-Heft alle Lernfortschritte. Die Schülerinnen und Schüler erzählen in diesem Heft von ihren Familien, stellen sich selbst und ihre Freunde vor, schreiben über ihre Vorlieben und Abneigungen, verfassen Grußkarten, Briefe an Freunde und Porträts. Am Ende des Grundsprachlehrgangs haben die Schülerinnen und Schüler ein bunt illustriertes Tagebuch nicht nur ihres Sprachkönnens, sondern auch ihrer ganz persönlichen Entwicklung durch die Jahre des Erwachsenwerdens hindurch.

Beispiele aus MOI-Heften Klassenstufe 7

Stationenlernen

Beim Stationenlernen werden den Schülerinnen und Schülern die Teilgebiete einer Unterrichtseinheit gleichzeitig an sogenannten Stationen mit den für die Bearbeitung notwendigen Materialien und Aufgaben zur Verfügung gestellt. Sie können in der Regel frei entscheiden, ob sie allein, zu zweit oder sogar in der Gruppe arbeiten wollen. Auch die Reihenfolge der Bearbeitung der Stationen bestimmen sie selbst.

Über die Arbeit an bestimmten Pflichtstationen hinaus haben die Schüler zudem die Möglichkeit, zusätzlich Stationen nach ihren jeweiligen Interessen auszuwählen. Aber auch die langsameren Schüler können innerhalb der Pflichtstationen zwischen verschiedenen Materialien und Medien zu einem bestimmten Unterthema frei wählen. Die Überprüfung der Lösungen erfolgt ebenfalls selbstständig durch die Schüler: Für Stationen, an denen es eindeutige Lösungen gibt, liegen diese in einem Ordner aus. Individuelle Produkte werden durch den Lehrer korrigiert und im Anschluss an das Stationenlernen den Klassenkameraden präsentiert. Gleiches gilt für Stationen, die nicht von allen Schülern bearbeitet wurden, aber für das Unterrichtsziel von Bedeutung sind.

Insgesamt bietet das Stationenlernen den Schülern also die Möglichkeit, im individuellen Lerntempo an nach individuellen Interessen ausgewählten Unterthemen zu arbeiten, wobei auch der eigene Lerntyp (ob beispielweise das Lernen über das Schriftbild oder über das Hören leichter fällt) durch die Auswahl der Medien (Film, Hörspiel, Buch) berücksichtigt wird.


Chansons, Rap, Hiphop

„Können wir nicht mal Kate Ryan im Unterricht machen?“
Mit ihrem Titel „Désenchanté“ landete die belgische Sängerin 2003 auch in Deutschland einen Hit. Aber nicht nur Kate Ryan, auch Alizée, Céline Dion und andere französischsprachige SängerInnen waren in den letzten Jahren in den deutschen Charts zu finden und konnten den Französischunterricht beleben und bereichern.

Aber auch darüber hinaus hören erstaunlich viele SchülerInnen in ihrer Freizeit französische Lieder, vor allem aus dem Bereich Rap (MC Solaar, IAM, NTM). Hier bietet sich die Möglichkeit, die SchülerInnen über ihre eigenen Hörgewohnheiten für die französische Sprache und (Musik-)Kultur zu begeistern.
In einer Lerneinheit „La musique française moderne“ haben die SchülerInnen die Gelegenheit, ihre individuellen (Musik-)Interessen einzubringen, indem sie der Lerngruppe ihre Lieblingsgruppe oder –interpreten auf französisch vorstellen und ein ausgewähltes Musikstück präsentieren, das hinterher von der Gruppe formal und inhaltlich analysiert wird.

Dank des Internets ist eine selbständige Recherche und Informationsbeschaffung zu den Biographien französischer Interpreten und der Liedtexte möglich.
Die Schüler gestalten somit ihre eigene Lerneinheit mit abwechslungsreichen Texten unterschiedlichster Musikrichtungen.